Das deutsche System versucht mit Industrie 4.0 alles zu ändern. Industry 4.0 ist das Endergebnis eines langfristigen Trends in der europäischen Industrie, der in den siebziger Jahren körperliche Arbeit mit Maschinen ersetzte und in den achtziger Jahren die erste Saison der industriellen Automatisierung mit zunehmender Verringerung der menschlichen Komponente.

In der typischen Klassifikationsspannung der deutschen Kultur ist Industrie 4.0 in neun verschiedenen Technologien zurückgegangen: Cyber Security, Big Data, Cloud Computing, Augmented Reality, Robotik, 3D Prototyping, Radio Frequency Identification Implantatanbindung und additive Fertigung (der sogenannte 3D-Druck).

In Deutschland ist Industrie 4.0 in einem industriellen System konzipiert und implementiert worden, das als einziges im Westen seine Leistung zwischen 2000 und 2014 verbessert hat. Die Gewinne (Daten aus dem Verhältnis zwischen EBIT und Wertschöpfung) stiegen von 10% auf 20 % und mit einer Rotation der Vermögenswerte (gegeben durch das Verhältnis zwischen Wertschöpfung und investiertem Kapital), die von 1,2 auf 1,7 stieg. Von 2000 bis heute sank die Beschäftigung in der Industrie in Deutschland „nur“ um 9%, verglichen mit -12% in Italien, -20% in Frankreich, -27% in Großbritannien und -27% Vereinigte Staaten. Deutschland ist das Herzstück europäischer Phänomene, die auf Industrie 4.0 zurückzuführen sind. Die Vereinigten Staaten sind der Außenposten vom „Internet of Things“ (des Internets der Dinge).

Entsprechend der organischistischen Tendenz der deutschen Mentalität beaufsichtigt eine zentrale Koordinierung bei dem Ministerium für Industrie und beim Ministerium für Bildung und wissenschaftliche Forschung (bestehend aus Vertretern von Unternehmen, Gewerkschaften, Forschungszentren und politischen Parteien) ein strategisches Komitee, ein Managementkomitee und Arbeitsgruppen zu spezifischen Themen; dabei werden auch die konkreten Leistungen der Unternehmen berücksichtigt.

Aus einem elitären Phänomen wird Industrie 4.0 zu einem systemischen Phänomen. Nach Recherchen der Boston Consulting Group unter deutschen Unternehmern glauben drei Viertel der Befragten, dass Industrie 4.0 zu einer Produktivitätssteigerung und Kostensenkung führen wird. Die Hälfte der Befragten erwartet auch eine Umsatzsteigerung. Immer diese Studie schätzt, dass 47% der Unternehmen mindestens ein Industrie 4.0-Gesamtkonzept übernommen haben: Jedes zweite deutsche Unternehmen hat über die Größe hinaus das erste Saatgut eines Projekts entwickelt.


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