Wenn auf der einen Seite, in der Tat, die vor kurzem erfolgte Einführung von Flexibilität (im Moment nur ein Pilotprojekt) der Arbeitszeit – die von 35 zu 28 Stunden pro Woche geht – die ausgezeichnete Produktivität der 3,9 Millionen Beschäftigten in der Branche belohnt, auf der anderen Seite spielen die neuen Digitalisierungsmodelle die Rolle einer Revolution, die die Geschichte industrieller Prozesse nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa prägen soll.

Tatsächlich fängt die Produktion an, die sogenannten cyber-physischen Systeme zu integrieren, die in intelligenten Netzwerken verbunden werden, um wiederum selbstorganisierende Strukturen zu schaffen, die einen starken Einfluss auf wie und was produziert wird, haben.

Angesichts der Tatsache, dass die deutsche Regierung in den letzten drei Jahren gerade 430 Millionen Euro investiert hat, um sich auf das neue Szenario 4.0 zu konzentrieren, besteht es kein Zweifel, dass dies eine sorgfältige föderale Strategie ist, um die wirtschaftliche und politische Rolle Deutschlands in der EU weiter zu festigen. Mit dem deutschen High-Tech-Design sollte eine starke Individualisierung der Produkte angestrebt werden: Die Produkte werden unter äußerst flexiblen Bedingungen hergestellt und sollten eine intensive Integration zwischen Kunden und Partnern beinhalten, sowohl was Geschäftsprozesse angeht, als auch für die Schaffung von Konsistenzen im Umsatz. Außerdem, durch die enge Verbindung unter Produkten, Produktion und Dienstleistungen mit sehr hohem Wissen und Mehrwert entstehen die sogenannten Hybridprodukte. Das heißt, all diese „unverzichtbaren“ Waren, die teilweise Produkt und teilweise Service sind.

Ein epischer Paradigmenwechsel: Das industrielles Deutschland will von einem zentralisierten Produktionsmanagement zu einem viel dezentraleren und „erweiterten“ wechseln, in dem die klassischen Branchengrenzen verschwinden werden.

Die Fähigkeit, schnell und mit großer Flexibilität auf die Bedürfnisse der Kunden zu reagieren und eine große Anzahl von Produktvarianten mit ein begrenzter Größenverlust zu vermarkten, wird daher immer weiter verbreitet sein und damit wird die Produktivität in Deutschland erneut gesteigert.

Insofern stimmen die Prognosen der Analysten und aller großen Ratingagenturen überein: In den nächsten 10 Jahren könnte Deutschland mit einem Anstieg von rund 78 Milliarden Euro rechnen, was einem Wachstum von 30% in den wichtigsten Schlüsselsektoren der Wirtschaft (Chemie, Automobil, Metall- und Maschinenbau und Infrastruktur) entspricht.


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